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Wäschetrockner effizient nutzen: Praktische Tipps für einen geringeren Stromverbrauche

Wäschetrockner

Der Wäschetrockner erleichtert den Alltag und sorgt dafür, dass die Wäsche schnell wieder einsatzbereit ist. Gleichzeitig gehört er zu den Haushaltsgeräten mit einem vergleichsweise hohen Energiebedarf. Mit der richtigen Nutzung und der passenden Geräteauswahl lässt sich der Stromverbrauch jedoch beeinflussen.


Die richtige Füllmenge nutzenDen passenden Trocknungsgrad wählenProgramme gezielt nutzenWäschetrockner regelmäßig reinigenWelcher Trockner passt zu Ihrem Haushalt?Das passende Fassungsvermögen wählen

Tipp 1: Die richtige Füllmenge nutzen

Um den Energieverbrauch pro Trocknungsvorgang möglichst gering zu halten, sollte das Fassungsvermögen des Geräts sinnvoll genutzt werden. Zu kleine Beladungen führen dazu, dass für vergleichsweise wenig Wäsche ein kompletter Trocknungsvorgang durchgeführt wird.

Gleichzeitig sollte die Trommel nicht überfüllt werden, damit die Luft im Gerät optimal zirkulieren kann und die Wäsche gleichmäßig trocknet.

Große Wäschestücke wie Bettwäsche oder Handtücher sollten möglichst zusammen mit kleineren Textilien getrocknet werden. Dadurch kann die Luft im Trockner besser zirkulieren und die Wäsche trocknet gleichmäßiger.

Darauf sollten Sie achten:

  • Trockner möglichst entsprechend des Fassungsvermögens beladen
  • Überfüllung der Trommel vermeiden
  • Ähnliche Textilien gemeinsam trocknen
  • Große und kleine Wäschestücke möglichst kombinieren
Wärmepumpentrockner oder Kondenstrockner

Tipp 2: Den passenden Trocknungsgrad wählen

Nicht jede Wäsche muss vollständig schranktrocken sein. Für viele Textilien genügt ein geringerer Trocknungsgrad, beispielsweise „Bügeltrocken“. Dadurch kann sich die Laufzeit des Programms verkürzen. Gleichzeitig lassen sich empfindliche Textilien schonen.

Darauf sollten Sie achten:

  • Nur den tatsächlich benötigten Trocknungsgrad wählen
  • Bügeltrocken-Programme nutzen, wenn die Wäsche anschließend gebügelt wird
  • Pflegehinweise der Textilien beachten

Tipp 3: Programme gezielt nutzen

Textilien und Beladungsmengen. Die Auswahl des passenden Programms trägt dazu bei, den Trocknungsvorgang an die jeweiligen Anforderungen anzupassen.

Bereits beim Waschen lässt sich die spätere Trocknungsdauer beeinflussen. Eine Schleuderdrehzahl von mindestens 1.200 Umdrehungen pro Minute reduziert die Restfeuchte der Wäsche und kann die Laufzeit des Trockners verkürzen. Viele moderne Geräte verfügen zudem über Sensoren, die die Restfeuchte der Wäsche überwachen und das Programm automatisch beenden, sobald der gewünschte Trocknungsgrad erreicht ist.

Auch Trocknerbälle können die Trocknung unterstützen. Sie lockern die Wäsche während des Trocknungsvorgangs auf und fördern die Luftzirkulation zwischen den Textilien. Wenn es die Witterung zulässt, kann die Wäsche alternativ auf einer Wäschespinne oder einem Wäscheständer im Freien trocknen.

Darauf sollten Sie achten:

  • Das passende Programm für Textilien und Beladung wählen
  • Wäsche vor dem Trocknen möglichst gut schleudern
  • Hohe Schleuderdrehzahlen der Waschmaschine nutzen
  • Trocknerbälle für bessere Luftzirkulation verwenden
  • Wäsche bei geeigneter Witterung im Freien trocknen

Tipp 4: Wäschetrockner regelmäßig reinigen

Eine regelmäßige Reinigung trägt dazu bei, die Leistungsfähigkeit des Geräts langfristig zu erhalten. Besonders Flusensieb, Kondenswasserbehälter und Filter sollten regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden. Ablagerungen können den Luftstrom beeinträchtigen und die Trocknungsdauer verlängern.

Flusensieb reinigen

Das Flusensieb sollte möglichst nach jedem Trocknungsvorgang von Flusen befreit werden. Dadurch kann die Luft im Gerät weiterhin ungehindert zirkulieren.

Kondenswasserbehälter leeren

Bei Kondensationstrocknern und Wärmepumpentrocknern sollte der Behälter regelmäßig entleert werden, sofern kein direkter Wasserablauf angeschlossen ist.

Filter pflegen

Je nach Gerät sollten auch Wärmetauscher und Filter regelmäßig gereinigt werden. Beachten Sie hierzu die Hinweise des Geräteherstellers.

Darauf sollten Sie achten:

  • Flusensieb regelmäßig reinigen
  • Kondenswasserbehälter kontrollieren und leeren
  • Filter und Wärmetauscher gemäß Herstellerangaben pflegen

Wärmepumpentrockner oder Kondenstrockner: Welcher Trockner passt zu Ihrem Haushalt?

Wer einen neuen Wäschetrockner kaufen möchte, steht häufig vor der Wahl zwischen einem Wärmepumpentrockner und einem Kondenstrockner. Beide Geräte trocknen die Wäsche zuverlässig, unterscheiden sich jedoch bei Technik, Energieverbrauch und Anschaffungskosten.

Ein Wärmepumpentrockner nutzt die erzeugte Wärme mehrfach innerhalb des Trocknungsvorgangs. Dadurch arbeitet er besonders effizient und benötigt in der Regel weniger Strom als ein vergleichbarer Kondenstrockner. Die Programme dauern häufig etwas länger, dafür fällt der Energieverbrauch meist geringer aus.

Kondenstrockner arbeiten mit höheren Temperaturen und können die Wäsche häufig schneller trocknen. Sie sind oftmals günstiger in der Anschaffung, verbrauchen während des Betriebs jedoch in der Regel mehr Strom.

Welches Gerät die bessere Wahl ist, hängt vor allem von der Nutzungshäufigkeit ab. Wer seinen Wäschetrockner mehrmals pro Woche verwendet, profitiert häufig von einem Wärmepumpentrockner. Durch den geringeren Stromverbrauch können sich die höheren Anschaffungskosten im Laufe der Nutzungsdauer teilweise ausgleichen. Wird der Trockner dagegen nur gelegentlich genutzt, kann auch ein Kondenstrockner eine passende Lösung sein.

Daraus sollten Sie achten:

  • Wärmepumpentrockner benötigen in der Regel weniger Strom
  • Kondenstrockner trocknen häufig mit höheren Temperaturen
  • Nutzungshäufigkeit bei der Kaufentscheidung berücksichtigen
  • Fassungsvermögen passend zum Haushalt wählen
  • Ausstattung und Programme auf die eigenen Anforderungen abstimmen

Das passende Fassungsvermögen wählen

Neben der Energieeffizienz spielt auch die Gerätegröße eine wichtige Rolle. Das Fassungsvermögen sollte möglichst zum tatsächlichen Wäscheaufkommen im Haushalt passen. Ein zu kleines Gerät erfordert zusätzliche Trocknungsvorgänge, während ein zu großes Gerät häufig nur teilweise beladen genutzt wird.

Idealerweise sind Waschmaschine und Trockner aufeinander abgestimmt. Besitzt die Waschmaschine beispielsweise ein Fassungsvermögen von 8 kg, sollte auch der Trockner für eine ähnliche Beladungsmenge ausgelegt sein. So kann die vollständige Waschladung in einem Durchgang getrocknet werden.

Als Orientierung gilt:

  • 1 bis 2 Personen: ca. 7 bis 8 kg
  • 3 bis 4 Personen: ca. 8 bis 9 kg
  • 5 Personen und mehr: ab 9 kg

Darauf sollten Sie achten:

  • Fassungsvermögen passend zur Haushaltsgröße wählen
  • Waschmaschine und Trockner möglichst aufeinander abstimmen
  • Vollständige Waschladungen in einem Durchgang trocknen
  • Zu große und zu kleine Geräte vermeiden